At the Edge of a Question: Ted den Ouden and the Idea of Informed Water

von | März 5, 2026 | Masters | 1 Kommentar

In 2015, Ted den Ouden conducted Masaru Emoto’s experiment at home: two jars filled with rice and water. One labeled “I love you.” The other, “I hate you.” Three weeks later, he says, the difference surprised him. The jar marked “I love you” remained clear and stable, while the other became dark and unpleasant in smell.

For many, such an observation might have remained a curiosity. For Ted, it turned into a question that stayed with him. What if water is more than a passive solvent? What if it can carry information?

That question resurfaced in 2019 when he encountered Bill Bengston’s work. After reading his book and attending a training, Ted began thinking beyond theory. Together with eight specialists from different disciplines, he set out to explore whether informational patterns could be transferred into water in a consistent and repeatable way. In his words, the goal was to see whether they could “get Bill’s signal into water.” If that were possible, healing information might become scalable and storable rather than dependent on a practitioner’s presence.

When the first prototype of what later became the RIC device was built, the team approached their own results with caution. A turning point came during a controlled plant experiment. Using water prepared with what Ted describes as the informational pattern of cytokinin, a known plant growth regulator, they treated 110 tulip bulbs. Six drops of the prepared water were added to seven liters of tap water for irrigation. After three weeks, the treated tulips were on average 3.5 centimeters taller and approximately nine percent heavier than the control group.

Ted does not present this as definitive proof. Instead, he describes it as the moment they began taking their own work more seriously. The distinction matters. It reflects a mindset that is curious but restrained, willing to test but cautious in interpretation.

When asked about skepticism, his response is uncomplicated: the more skepticism, the better. He acknowledges that he and his team were doubtful at the beginning and remain careful in how they interpret findings. Rather than asking for belief, he invites observation. If someone is curious, he suggests trying the product and evaluating the experience personally, with the understanding that individual responses vary and that there is a money-back guarantee.

At the same time, he speaks about research with equal weight. Scientific validation, he says, is essential for credibility and deeper understanding. Real-world application gives the work meaning. The two are not in opposition; they operate in parallel.

His long-term vision is not framed as a replacement for conventional medicine. He emphasizes that Bengs products are not intended to diagnose, treat, cure, or prevent disease and should not substitute medical care. Instead, he imagines informational approaches potentially complementing existing wellness practices. Since the human body consists largely of water, he sees it as a legitimate scientific question whether structured informational patterns might interact with the body’s aqueous systems. He presents this as exploration, not established doctrine.

He is also clear about the limitations. Standardized protocols, larger human studies, and independent replication remain necessary. A widely accepted physical mechanism explaining informational storage in water has not yet been demonstrated.

What emerges most clearly is not certainty, but orientation. Curiosity drives the project as much as conviction. The ambition is bold, yet the tone remains measured. Whether informed water will ultimately gain broader scientific acceptance remains an open question. For now, Ted appears less interested in making declarations and more focused on continuing to test the hypothesis.

Am Rand einer Frage: Ted den Ouden und die Idee des informierten Wassers

Im Jahr 2015 führte Ted den Ouden zu Hause ein Experiment nach dem Vorbild von Masaru Emoto durch: zwei Gläser, gefüllt mit Reis und Wasser. Eines beschriftet mit „Ich liebe dich“, das andere mit „Ich hasse dich“. Drei Wochen später, so berichtet er, habe ihn der Unterschied überrascht. Das Glas mit der positiven Botschaft blieb klar und weitgehend stabil, während das andere dunkel wurde und unangenehm roch.

Für viele wäre das wohl eine kuriose Episode geblieben. Für Ted wurde daraus eine Frage, die ihn nicht mehr losließ: Was, wenn Wasser mehr ist als nur ein passives Lösungsmittel? Was, wenn es Informationen tragen kann?

Diese Frage tauchte 2019 erneut auf, als er auf die Arbeit von Bill Bengston stieß. Nach der Lektüre seines Buches und dem Besuch einer Schulung begann Ted, über theoretische Überlegungen hinauszudenken. Gemeinsam mit acht Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen machte er sich daran zu untersuchen, ob sich Informationsmuster konsistent und reproduzierbar auf Wasser übertragen lassen. Sein Ziel formulierte er so: Man wolle prüfen, ob es möglich sei, „Bills Signal ins Wasser zu bringen“. Gelinge das, könnten heilungsbezogene Informationen speicherbar und skalierbar werden, anstatt an die unmittelbare Anwesenheit eines Praktizierenden gebunden zu sein.

Als der erste Prototyp des später sogenannten RIC-Geräts entstand, begegnete das Team den eigenen Ergebnissen zunächst mit Zurückhaltung. Ein Wendepunkt war ein kontrollierter Pflanzenversuch. Dabei wurden 110 Tulpenzwiebeln mit Wasser behandelt, das nach Teds Beschreibung das Informationsmuster von Cytokinin, einem bekannten Pflanzenwachstumsregulator, tragen sollte. Sechs Tropfen des vorbereiteten Wassers wurden sieben Litern Leitungswasser zur Bewässerung zugesetzt. Nach drei Wochen waren die behandelten Tulpen im Durchschnitt 3,5 Zentimeter höher und etwa neun Prozent schwerer als die Pflanzen der Kontrollgruppe.

Ted versteht dieses Ergebnis nicht als endgültigen Beweis. Er beschreibt es vielmehr als den Moment, in dem das Team begann, die eigenen Beobachtungen ernster zu nehmen. Dieser Unterschied ist ihm wichtig. Er steht für eine Haltung, die von Neugier geprägt ist, aber auch von Zurückhaltung: testen statt behaupten, prüfen statt verkünden.

Auf Skepsis reagiert er gelassen. Je mehr kritische Fragen, desto besser, sagt er. Er betont, dass auch er und sein Team anfangs zweifelten und ihre Resultate weiterhin vorsichtig interpretieren. Statt um Glauben bittet er um Beobachtung. Wer neugierig sei, könne die Produkte ausprobieren und eigene Erfahrungen sammeln, im Bewusstsein, dass individuelle Reaktionen variieren und eine Geld-zurück-Garantie bestehe.

Gleichzeitig misst er der Forschung große Bedeutung bei. Wissenschaftliche Validierung sei entscheidend für Glaubwürdigkeit und ein vertieftes Verständnis. Praktische Anwendung verleihe dem Ganzen Sinn. Beides versteht er nicht als Gegensätze, sondern als parallele Wege.

Seine langfristige Vision formuliert er ausdrücklich nicht als Ersatz für die konventionelle Medizin. Bengs-Produkte seien weder dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern, noch sollten sie medizinische Betreuung ersetzen. Vielmehr sieht er in informationsbasierten Ansätzen eine mögliche Ergänzung bestehender Gesundheits- und Wellnesspraktiken. Da der menschliche Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht, hält er es für eine legitime wissenschaftliche Fragestellung, ob strukturierte Informationsmuster mit den wässrigen Systemen des Körpers interagieren könnten. Er beschreibt dies als Forschungsfeld, nicht als gesicherte Lehre.

Ebenso klar benennt er die Grenzen: standardisierte Protokolle, größere Humanstudien und unabhängige Replikationen stehen noch aus. Ein allgemein anerkanntes physikalisches Modell, das die Speicherung von Information im Wasser erklärt, existiert bislang nicht.

Was am deutlichsten hervortritt, ist weniger Gewissheit als eine innere Ausrichtung. Neugier treibt das Projekt ebenso an wie Überzeugung. Der Anspruch ist ambitioniert, der Ton bleibt abgewogen. Ob sich die Idee des informierten Wassers wissenschaftlich etablieren wird, ist offen. Für Ted scheint entscheidend zu sein, die Frage weiter zu untersuchen.