Born With Her Lights On: Der außergewöhnliche Lebensweg von Susan „Sue“ Gurnee

von | Jan. 5, 2026 | Masters | 0 Kommentare

Wenn man Sue Gurnee begegnet, spürt man sofort, dass man einem ungewöhnlichen Menschen gegenübersitzt – jemandem, der geerdet, sanft, aufmerksam und zugleich erstaunlich intuitiv ist. Viele Menschen verbringen ihr ganzes Leben auf der Suche nach ihrer Bestimmung; Sues, wie sie selbst sagt, „begann, bevor ich überhaupt wusste, worum es ging“.

Was ihre Geschichte so außergewöhnlich macht, ist nicht nur ihre Arbeit oder die Tausenden von Menschen, die sie in mehr als drei Jahrzehnten begleitet hat. Es ist die Art und Weise, wie sich ihr Weg entfaltet hat – ruhig, natürlich und zeitweise sogar gegen ihre eigenen Absichten.

Dies ist die Geschichte einer Frau, die „mit eingeschaltetem Licht geboren wurde“, davon, wie sie jahrzehntelang ihrer Berufung auswich und wie das Leben sie schließlich sanft, aber bestimmt auf den Weg zurückführte, den sie gehen sollte. Und ganz persönlich ist es die Geschichte einer Person, die mir geholfen hat, mein Leben zu verändern, als nichts anderes mehr zu wirken schien.

Eine Gabe, die sie nicht nutzen wollte

Sue wuchs in einer Familie auf, in der intuitive Wahrnehmung nichts Ungewöhnliches war. Ihr Großvater war Heiler; ihre Nichte besitzt, wie Sue es nennt, „die Gabe des Sehens“. Bereits im Alter von fünf Jahren konnte Sue Gegenstände berühren und augenblicklich Dinge über Menschen wahrnehmen – ihre Emotionen, körperliche Ungleichgewichte und Erinnerungen –, obwohl sie viel zu jung war, um all das rational zu verstehen.

Ihre Mutter, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch die dunklen Seiten der Heilerwelt kennengelernt hatte, warnte sie eindringlich: „Mach alles – aber werde keine Heilerin.“ Sie fürchtete, dieser Weg würde Sue ihre Freiheit nehmen, ihren Lebensstil, vielleicht sogar die Möglichkeit einer eigenen Familie. Also entschied sich Sue für einen anderen Weg: die Kunst.

Und nicht irgendeine Kunst. Sie wurde eine vielfach ausgezeichnete naturwissenschaftliche Illustratorin, arbeitete für große Museen und Zoos, gestaltete Ausstellungen, fertigte wissenschaftliche Illustrationen an und arbeitete sogar als Bühnen- und Szenenbildnerin an Kinofilmen – unter anderem an einem Film von Woody Allen. Doch das Leben findet oft Wege, uns behutsam dorthin zu lenken, wo wir im Innersten hingehören – selbst wenn wir uns dagegen sträuben.

Der Moment, der alles veränderte

An einem Nachmittag an einem Filmset saß das Team beim Mittagessen, als sich eine Kollegin auf einen scheinbar normalen Stuhl setzte. Es handelte sich um einen präparierten Requisitenstuhl, der sofort zusammenbrach. Ein Holzstück bohrte sich in ihr Bein. Blut, Schock, Panik.
Sue dachte nicht nach – sie handelte einfach. Sie hielt ihre Hände nahe an den Körper der Frau und nahm das Energiefeld um sie herum wahr. Die Blutung stoppte. Die Schmerzen ließen nach. Die Sanitäter am Set waren fassungslos.

Ein Sicherheitsbeamter hatte alles von seinem Posten aus beobachtet. Er griff zum Funkgerät und sagte: „Ich habe gerade ein Wunder gesehen.“ Innerhalb von drei Tagen hatte sich die Geschichte von New York bis nach Kalifornien verbreitet. Sue wurde – völlig unfreiwillig – als die Frau bekannt, die auf einem Bürgersteig in Manhattan ein Wunder vollbracht hatte.
Sie selbst sah sich weiterhin als Künstlerin, nicht als Heilerin. Doch das Schicksal hatte andere Pläne.

Als siebzig Menschen auf ihrer Farm erschienen

Sues Leben war zu dieser Zeit nahezu perfekt. Sie hatte einen liebevollen Ehemann, zwei Stiefkinder, eine Wohnung in New York City, eine Farm außerhalb der Stadt und eine erfolgreiche kreative Laufbahn. Dann, an einem Samstagmorgen, fuhr ein gelber Bus auf ihre Farm. Siebzig fremde Menschen stiegen aus und erklärten, sie seien gekommen, um sich heilen zu lassen.

„Ich sah meinen Mann an. Er sah mich an. Und er sagte: ‚Ich überlasse dir die Entscheidung, was du tun möchtest.‘“

Dieser Moment veränderte alles. Um ihr Privatleben zu schützen, mietete Sue einen kleinen Raum in der Stadt, um dort mit Menschen zu arbeiten. Und langsam wurde ihre Heilarbeit – etwas, dem sie während ihrer gesamten Kindheit und frühen Erwachsenenzeit auszuweichen versucht hatte – zu ihrer eigentlichen Lebensaufgabe.

Wenn Skepsis hart zuschlägt

Trotz all der Erfahrungen, die Menschen mit ihr machten, blieb Kritik nicht aus.

Eine der größten Herausforderungen folgte nach einem ihrer Seminare. Eine Frau, die starke Medikamente einnahm, begann sich besser zu fühlen und wollte ihre Dosierung reduzieren – ein Schritt, den Sue sie wie immer ausdrücklich nur in Rücksprache mit ihrem Arzt und ihrer Therapeutin gehen ließ.

Tage später erhielt Sue einen bedrohlichen Anruf vom Ehemann der Frau. Er beschuldigte sie, „alles zu zerstören“, und drohte: „Ich werde dafür sorgen, dass du nie wieder arbeitest.“ Später erkannte Sue den wahren Grund seiner Angst: Die neu gewonnene Stärke seiner Frau bedeutete, dass er sie nicht länger kontrollieren konnte.

Es war für alle Beteiligten eine schwierige Situation. Mit professioneller Unterstützung und einem fürsorglichen Umfeld fand die Frau schließlich zu sich selbst zurück und baute ihr Leben neu auf. Als sie Jahre später zu Sue zurückkehrte, wirkte sie gesünder und lebendiger als je zuvor.

Solche Geschichten mögen für manche unglaubwürdig klingen. Und das ist in Ordnung.

Doch für viele Menschen, insbesondere für jene, die konventionelle Wege ausgeschöpft haben und sich dennoch unausgeglichen oder festgefahren fühlen, ist Sue ein neues Tor – eine Möglichkeit, die zuvor nicht sichtbar war.

Born With Her Lights On: The Extraordinary Path of Susan „Sue“ Gurnee

When you meet Sue Gurnee, you immediately sense you’re sitting with someone unusual – someone grounded, gentle, perceptive, and impossibly intuitive. Many people spend a lifetime searching for their purpose; Sue’s, as she likes to say, “started before I even knew what it was about.”

What makes her story extraordinary isn’t just her work, or the thousands of people she has supported over the past thirty-plus years. It’s the way her journey unfolded – quietly, naturally, and at times, against her own intentions. This is the story of a woman who was “born with her lights on,” how she spent decades avoiding her calling, and how life eventually nudged her back onto the path she was meant to walk. And, personally, it’s the story of someone who helped me change my life when nothing else seemed to work.

A Gift She Tried Not to Use

Sue grew up in a family where intuitive perception wasn’t rare. Her grandfather was a healer; her niece has what she calls “the gift of sight.” By the time Sue was five, she could touch objects and instantly sense things about people – their emotions, physical imbalances, and memories – even though she was far too young to logically understand any of it.

Her mother – who had seen the darker side of the healer world in the early 20th century – warned her: “Do anything, but don’t be a healer.” She believed becoming a healer would cost Sue her freedom, her lifestyle, even her chance at a family. So Sue chose a different path – art.

And not just any art. She became an award-winning natural history illustrator, with work in major museums and zoos. She designed exhibits, created scientific illustrations, and even worked as a scenic artist in feature films, including a Woody Allen movie. But life has a way of nudging us toward the path we secretly belong to – even when we resist it.

The Moment Everything Changed

One afternoon on a movie set, the crew was eating lunch when a fellow artist sat down on what turned out to be a breakaway chair. It collapsed instantly, driving a piece of wood into her leg. There was blood, shock, panic. Sue didn’t think – she simply acted.
She placed her hands near the woman, reading the energy around her body. The bleeding stopped. The pain eased. And the medics on set were stunned.

A security guard had witnessed everything from his post. He grabbed his walkie-talkie and announced, “I just saw a miracle.” Within three days, the story had spread from New York to California. Sue became known – unintentionally – as the woman who performed a miracle on a Manhattan sidewalk.
She still considered herself an artist, not a healer… but destiny had other plans.

When Seventy People Showed Up at Her Farm

Sue’s life at the time was picture-perfect. She had a loving husband, two stepchildren, a home in New York City, a farm outside the city, and a thriving creative career. Then, one Saturday morning, a yellow bus rolled up to their farm. Seventy strangers stepped off, saying they had come for healings.
“I looked at my husband. He looked at me. And he said, ‘I leave it to you to decide what you want to do.’”

That moment changed everything. To protect her home life, Sue rented a small place in town to work with people privately. And slowly, her healing work – something she had spent her entire childhood and early adulthood avoiding – became her life’s calling.

When Skepticism Hits You Hard

Despite the miracles people experienced around her, criticism eventually arrived.
One of the biggest challenges came after one of her seminars. A woman on heavy medication began feeling better and wanted to reduce her prescriptions – a decision Sue advised her to discuss with her doctor and therapist, as she always does.

Days later, Sue received a threatening phone call from the woman’s husband. He claimed Sue was “ruining everything” and vowed to “make sure you never work again.” Eventually, Sue discovered his real fear: his wife’s newfound strength meant he could no longer control her.

It was a challenging situation for everyone involved. With professional support and a caring community, the woman eventually rebuilt her confidence and her life. When she returned to see Sue years later, she looked healthier and more alive than ever.

Stories like this may sound unbelievable to some. And that’s okay. But for many, especially those who have exhausted conventional routes and still feel unbalanced or stuck, Sue represents a new doorway.